Nach Philipp Jankowski wechselt auch Till Theißen zu den Netzhoppers KW. Der gebürtige Dürener trifft dort auf seinen U21-Nationalmannschaftskollegen Paul Sprung.
Nach Philipp Jankowski wechselt auch Till Theißen zu den Netzhoppers KW. Der gebürtige Dürener trifft dort auf seinen U21-Nationalmannschaftskollegen Paul Sprung.
Allmählich nimmt der NETZHOPPERS-Kader für die kommende Spielzeit in der Volleyball-Bundesliga Konturen an: Mit der Verpflichtung von Till Theißen, der aus der Talentschmiede des VCO Berlin ins Dahmeland kommt, stehen Trainer Mirko Culic nunmehr acht Akteure sicher zur Verfügung.
Till wird sich mit seinem Gardemaß von zwei Metern künftig im Mittelblock der Culic-Truppe aufreiben und diesen mit seiner Intuition und Antizipation zweifelsohne bereichern. „Erkennen, was auf der anderen Feldhälfte passiert, früh eine Entscheidung treffen und die Verantwortung im Block übernehmen - Das ist bei dem Tempo unglaublich anspruchsvoll. Aber genau deswegen mag und spiele ich Mittelblock“, erklärt der 19-Jährige die Affinität zu seiner Position.
Das Volleyball-ABC erlernte Till in seiner Heimat Düren. Durch hohe Trainingsumfänge am Stützpunkt in Berlin und die hochkarätige Wettkampfpraxis im Dress des VC Olympia reifte er zum Mittelblocker auf Bundesliganiveau. Ab der ersten Trainingseinheit wusste er durch Motivation und Talent aufzufallen. Seinem neuen Trainer Mirko Culic sagte jedoch vor allem die kommunikative Art des Blondschopfes zu: „Till macht trotz seiner Jugend den Mund auf und hat sofort begonnen, die Feinabstimmung im Angriffs- und Blockspiel voranzutreiben. Das beweist Professionalität und seinen Willen, sich im Team zu etablieren.“
Der Schlacks gibt das Lob zurück und lobt Culic für seinen Kontakt zur Mannschaft und die Fähigkeit, sein immenses Volleyball-Know-How weiterzugeben. „Unter solch einem Trainer kann ich mich bestmöglich entwickeln, wobei mit dieser Mannschaft wahrscheinlich auch der Spaß am Spiel nicht zu kurz kommt“, blickt der Neu-NETZHOPPER auf eine Saison, die seiner Expertise nach in den Playoffs enden wird.
Ab dem Wintersemester ist der angehende Sozialwissenschaftler Student der Humboldt-Universität zu Berlin. „Die Möglichkeit, das Studium und den Sport produktiv verbinden zu können, hat mich natürlich gereizt“, blickt Till erwartungsfroh gen Studienstart.
An seiner neuen Wirkungsstätte sieht sich das Talent bezüglich der angestrebten Weiterentwicklung bestens aufgehoben: „Konzept und Umfeld haben mich sofort angesprochen, die ersten Eindrücke aus dem Training bestätigen mich in der Entscheidung, künftig im Trikot der NETZHOPPERS zu spielen.“
Quelle: Netzhoppers KW

Berlin/Potsdam 96,7 MHZ