Es war eine Zweitligasaison mit Höhen und Tiefen. In der Hinrunde hatte das Zurich Team VC Olympia mit vielen Verletzungen zu kämpfen und konnte lediglich vier Spiele gewinnen. Wie verwandelt spielte das VCO-Team in der Rückrunde, von zwölf Spielen wurden zehn gewonnen. Grund genug einmal auf diese ereignisreiche Saison zurückzublicken.Es war eine Zweitligasaison mit Höhen und Tiefen. In der Hinrunde hatte das Zurich Team VC Olympia mit vielen Verletzungen zu kämpfen und konnte lediglich vier Spiele gewinnen. Wie verwandelt spielte das VCO-Team in der Rückrunde, von zwölf Spielen wurden zehn gewonnen. Grund genug einmal auf diese ereignisreiche Saison zurückzublicken.

„Dieser Weg wird kein leichter sein…“ - Hinrunde
Der Großteil des aktuellen Kaders spielte bereits in der Regionalliga Nordost als Zurich Team VC Olympia Berlin II zusammen. Verstärkt wurde die junge Mannschaft durch Till Theißen (Wuppertal), Steffen Drößler (aus dem VCO-Jahrgang 1989/1990) und Simon Hirsch (VC Dresden). Das es zu Beginn der Saison Anpassungsprobleme geben würde, war natürlich den Spielern und VCO-Trainer Söhnke Hinz klar, doch besonders der verletzungsbedingte Ausfall der beiden wichtigen Annahmespieler Björn Höhne und Jan-Philipp Marks in der gesamten Hinrunde machte dem Zurich Team schwer zu schaffen. Hinzu kamen immer wieder kleinere Verletzungen und Krankheiten, so dass oft nicht mehr als neun einsatzbereite Spieler zur Verfügung standen. Von den ersten acht Spielen konnte auch „nur“ gegen den späteren Tabellenletzten aus Windeck gewonnen werden. Immerhin konnte das Zurich Team aus den letzten vier Spielen der Hinrunde zwei für sich entscheiden. Ein kleiner Fingerzeig für die Rückrunde.
„Alles kann besser werden“ - Rückrunde
Es konnte eigentlich nur besser werden! „Die Mannschaft ist in der Rückrunde zu einem Team zusammengewachsen, die individuellen Entwicklungen, die vor Weihnachten bereits stattgefunden haben, sind zum Tragen gekommen, und der komplette Kader gab uns auch taktisch einiges mehr an Möglichkeiten. Am Ende der Saison haben wir zu den Spitzenteams der Liga gehört. Auch im athletischen Bereich haben alle einen Sprung nach vorn gemacht. Sten Schmidt und Sophie Colditz haben hier sehr gute Arbeit geleistet.“ gibt VCO-Trainer Hinz rückblickend an. Ein entscheidender Grund war sicherlich, dass seit Ende Januar fast durchgehend mit dem gesamten Kader trainiert werden konnte. Doch dann gab es gleich im ersten Spiel der Rückrunde eine erneut deutliche Niederlage beim damaligen Tabellenführer TSV Giesen/ Hildesheim. Am selben Wochenende aber bereits ein positiver Schritt in die richtige Richtung. Das Auswärtsspiel beim USC Braunschweig wurde mit 3:2 gewonnen, und eine Serie von fünf Spielen ohne Niederlage begann. Dabei wurde u. a. gegen VV Humann Essen nach 0:2-Satzrückstand und in Schöneiche mit 3:0 gewonnen. Auch in der 2. Bundesliga Nord darf kein Gegner unterschätzt werden. Das musste das Zurich Team gegen den Abstiegskandidaten SVG Lüneburg leidvoll erfahren. Die kleine Erfolgsserie riss Ende Februar mit einer überraschenden Tie-break-Heimniederlage. Es blieben noch fünf Spiele bis zum Saisonende, und in denen zeigte die VCO-Mannschaft ihr Potenzial. Mit Siegen gegen drei in der Tabelle vor dem Zurich Team stehende Mannschaften (Tecklenburg, Schöneiche und Leverkusen) gewann der VC Olympia erneut fünf Spiele in Folge, und beendete die Saison auf dem 6. Tabellenplatz. Besonders die beiden letzten Saisonspiele gegen Lindow und den Zweitligameister Leverkusen lassen auf eine interessante Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga hoffen.
„Bitte hör nicht auf zu träumen!“ - Ausblick
An dieser Stelle soll natürlich auch ein Blick in die Zukunft gerichtet werden. Für einen Großteil der VCO-Jungs steht im Sommer die Junioren Europameisterschaft in Weißrussland an (vom 26.08. bis zum 06.09.2010). Dort kann sich die Mannschaft von VCO- und Bundestrainer Söhnke Hinz mit den besten Nachwuchsmannschaften in Europa messen. „Nachdem der vorherige Jahrgang bei der letzten EM den zweiten Platz belegt, müssen wir dieses Jahr nicht den schweren Weg durch die Qualifikation gehen. Wir wollen in Weißrussland ein gutes Turnier spielen, und mit unseren vielen VCO-Spielern eine Platzierung in der vorderen Hälfte der 12 teilnehmenden Mannschaften anstreben! Dazu werden wir eine lange und intensive Vorbereitung absolvieren“ blickt Hinz optimistisch in den Sommer. Danach dürfen sich die Spieler vom VC Olympia auf die Bundesligasaison vorbereiten. Die Saison beginnt am 23. Oktober 2010. Bis dahin wartet auf die VCO-Spieler ein langer trainingsintensiver Sommer und für einige in den nächsten Wochen auch bereits die Abiturprüfungen.
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