Es waren interessante Spiele, die die über 500 Zuschauer beim 2. Volley-Day beobachten konnten. Immerhin konnten die Zurich Teams zwei Sätze gewinnen.
Es waren interessante Spiele, die die über 500 Zuschauer beim 2. Volley-Day beobachten konnten. Immerhin konnten die Zurich Teams zwei Sätze gewinnen.

Der 2. Volley-Day des VC Olympia Berlin erfreute sich einer tollen Zuschauerresonanz. Trotz des historischen Zuschauerrekordes, zum „Duell der Giganten“ zwischen dem SCC Berlin und dem VfB Friedrichshafen kamen 8.045 Zuschauer, in der nur sechs Kilometer entfernten Max-Schmeling-Halle am gleichen Abend besuchten über 500 Volleyball-Fans die Anton-Saefkow-Halle. Immerhin konnten die Zuschauer sich über zwei gewonnene Sätze in drei Spielen freuen. Die jungen VCO-Mädels konnten gegen VT Aurubis Hamburg II den zweiten Durchgang gewinnen, und die VCO-Jungs gewannen gleich den ersten Durchgang gegen den CV Mitteldeutschland.
Das Zurich Team begann gegen den CV Mitteldeutschland im letzten Spiel des 2. Volley-Days und letzten Heimspiel in der Volleyball-Bundesliga für die VCO-Jungs furios. Nach einem krachenden Angriff aus dem Hinterfeld von Björn Höhne führten das Zurich Team mit 4:2. Der Vorsprung wurde immer weiter ausgebaut, und hätte am Ende des Satzes nicht Mark Siebeck noch ein paar gute Aufschläge in Folge gemacht, der Satz wäre noch deutlicher an den VCO gegangen (25:18). Doch Satz 2 bot ein anderes Bild für die Zuschauer, diesmal setzte sich der CV Mitteldeutschland zu Beginn deutlich ab, und die mitgereisten Fans aus Spergau konnten den Satzausgleich bejubeln (19:25). Das gleich Bild auch in den Sätzen 3 und vier, Spergau war effizient im Block, beim VCO zu viele im Angriff, am Ende gewann der CV Mitteldeutschland verdient mit 1:3 (25:18, 19:25, 18:25, 17:25). VCO-Trainer Söhnke Hinz nach dem Spiel: „Wir haben im ersten Satz sehr gut begonnen, so stelle ich mir das vor. Der Einbruch danach ist aber nicht zu erklären, das war dann leider zu wenig, um hier mehr als einen Satzgewinn mitzunehmen.“ Die besten Spieler: Vom CV Mitteldeutschland wurde Mark Siebeck gewählt, beim Zurich Team Jan-Philipp Marks.
Das zweite Spiel des 2. Volley-Days war das Berlin-Brandenburg-Derby zwischen dem Zurich Team VCO Berlin und dem SC Potsdam. Am Ende konnte der Gast aus der brandenburgischen Hauptstadt das Spiel mit 0:3 (19:25, 22:25, 11:25) gewinnen. „Wir haben leider immer eine Serie pro Satz gegen uns, wo wir den Side-out nicht machen, dadurch sind wir immer sehr weit zurück. Trotzdem haben wir heute zwei Sätze, besonders den zweiten Satz, gut gespielt. Den letzten Satz dürfen wir aber nicht so verlieren.“ so VCO-Trainer Han Abbing nach dem Spiel. Leider musste er den Ausfall von Ana Capote verkraften, Die derzeit beste Angreiferin Katharina Schwabe konnte aufgrund einer Daumenverletzung nur als Libera eingesetzt werden. Den Gästen aus Potsdam merkte man die Wichtigkeit dieses Spieles an, in weiten Teilen wirkten sie sehr nervös. Spannend wäre es sicherlich noch einmal geworden, wenn der VCO im 2. Satz nach einem Block von Julia Hero nicht nur auf 22:23 verkürzt hätte, sondern noch einen weiteren Punkt gemacht hätte. „Zu diesem Zeitpunkt waren wir ganz schön nervös, eigentlich ohne Grund. Gut, dass wir den zweiten Durchgang gewonnen haben, danach war der Widerstand vom VCO gebrochen.“ sagte ein erleichterter Gästetrainer Volker Knedel nach dem Spiel. Zu den besten Spielerinnen wurden vor der tollen Zuschauerkulisse von 236 Volleyball-Fans die Potsdamerin Laura Weihenmaier und VCO-Kapitän Julia Hero gewählt.
Den Auftakt am 2. Volley-Day bestritten die VCO-Mädels des Zurich Teams II gegen VT Aurubis Hamburg II. Gegen den Tabellendritten aus Hamburg gab es eine 1:3-Niederlage (17:25, 25:20, 14:25, 19:25). „Wir haben heute ein insgesamt gutes Spiel gezeigt. Gegen die spielstarken Hamburgerinnen, immerhin auf Platz 3 der Tabelle, haben wir uns außer im dritten Satz von unserem Heimpublikum ordentlich verabschiedet.“ so ein zufriedener VCO-Trainer Elmar Harbrecht nach dem Spiel. Dabei sah es nach dem ersten Satz noch nach einem deutlichem Sieg für VT Aurubis II aus, mit 17:25 konnte dieser gewonnen werden. Doch im zweiten Satz zeigte das Zurich Team II was in ihm steckt. Durch ein Ass von Denise Imoudu konnte der Durchgang mit 25:20 gewonnen werden. Leider konnten die VCO-Mädels das hohe Tempo nicht im dritten Satz aufrechterhalten (14:25). „Da sind wir leider kurzzeitig nicht anwesend gewesen.“ meinte Elmar Harbrecht nach dem Spiel. Trotzdem kämpfte sich das Zurich Team II wieder in das Spiel zurück, und führte im 4. Satz sogar mit 12:8. Doch dann kam wieder eine Aufschlagsserie von Hamburg, und plötzlich führten die Gäste und konnten am Ende das Spiel verdient gewinnen. Gästetrainer Ali Hobst zollte den VCO-Mädels im Interview nach dem Spiel seinen Respekt: „Wir wollten den VC Olympia immer unter Druck setzen. Wenn die Mädels einmal ins Spiel kommen, sind sie schwer zu stoppen. Wir freuen uns jetzt auf das Endspiel um Platz 3!“
Das Zurich Team I hat in der 1. Frauen-Bundesliga als einzige VCO-Mannschaft noch weitere Heimspiele in der Anton-Saefkow-Halle:
Mittwoch, 30.03.2011 um 19 Uhr gegen Rote Raben Vilsbiburg
Samstag, 02.04.2011 um 16 Uhr gegen 1.VC Wiesbaden
Mittwoch, 13.04.2011 um 19 Uhr gegen Köpenicker SC

Berlin/Potsdam 96,7 MHZ