Mit zwei Siegen am abschließenden Doppelspieltag gegen SV Lindow/Gransee (25:27/ 25:21/ 25:11/ 26:24) und Bayer Leverkusen (25:21/ 25:20/ 25:22) beschließt das Zurich Team die Zweitligasaison. Insbesondere am Samstag beim Spiel gegen die in der Rückrunde bis dato ungeschlagenen Leverkusener knüpfte das Team von VCO-Trainer Söhnke Hinz an die zuvor gezeigten starken Leistungen an.Mit zwei Siegen am abschließenden Doppelspieltag gegen SV Lindow/Gransee (25:27/ 25:21/ 25:11/ 26:24) und Bayer Leverkusen (25:21/ 25:20/ 25:22) beschließt das Zurich Team die Zweitligasaison. Insbesondere am Samstag beim Spiel gegen die in der Rückrunde bis dato ungeschlagenen Leverkusener knüpfte das Team von VCO-Trainer Söhnke Hinz an die zuvor gezeigten starken Leistungen an.

Umkämpfter Sieg gegen Lindow/Gransee
Am Freitag spielte man aber erst einmal gegen die Lindower. Sie brachten ihrerseits viele Fans aus Brandenburg mit, so dass die Anton-Saefkow-Halle mit knapp 200 Zuschauern gut gefüllt war. Das beeindruckte dann scheinbar auch die Spieler vom VC Olympia. Anders sind die vielen Fehler in Annahme und Spielaufbau nicht zu erklären, die den Beginn des Spiels kennzeichneten. So konnten die Lindower den ersten Satz mit 27:25 gewinnen. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Mit dem Unterschied, dass nun auch die Brandenburger viele Fehler machten. Das Spielniveau verflachte zusehends, hinderte das Zurich Team aber nicht daran mit 25:21 den Satzausgleich zu schaffen. Den dritten Durchgang hingegen entschieden die Berliner in eindrucksvoller Manier für sich. Nun nutzten sie fast sämtliche Fehler des Gegners und gewannen hoch verdient 25:11. "Leider haben wir im vierten Satz dann wieder den Faden verloren. Aber zum Glück sind wir schon so gefestigt, dass man das Spiel trotzdem gewinnt", freute sich VCO-Trainer Hinz. Denkbar knapp und wieder erst in der Satzverlängerung gewann der VC Olympia Berlin den vierten Abschnitt mit 26:24. Die Generalprobe für das Spiel am Samstag wurde also letztendlich mit 3:1 (25:27, 25:21, 25:11, 26:24) gewonnen.
Ein dickes Ausrufezeichen gab es zum Saisonabschluss gegen Leverkusen
Zum Saisonabschluss am Samstag kam der Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord - der TSV Bayer 04 Leverkusen - in die Anton-Saefkow-Halle. Die Vorzeichen standen gut. Neben dem Sieg vom Vorabend gegen Lindow/Gransee, vermeldeten die Leverkusener den Ausfall ihres Liberos Marten Wessel. Die Chance war also da, die in der Rückrunde noch ungeschlagen Leverkusener zu bezwingen.
Es entwickelte sich ein hochklassiger erster Satz, den das Zurich Team durch einen starken Lauf für sich entscheiden konnte. Lag man zur ersten technischen Auszeit noch 7:8 zurück, konnte man sich mit einem Lauf von sechs Punkten in Folge auf 13:9 absetzen und diesen Vorsprung auf bis zu sieben Zähler ausbauen. Diese Führung gab man nicht mehr ab, und so gewann man den ersten Satz mit 25:21. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild, die Leverkusener wirkten verunsichert und fanden nicht ins Spiel. Der VC Olympia überzeugte mit solidem Spiel im Mittelblock und variablem Angriffsspiel. So führte man auch im zweiten Satz zwischenzeitlich deutlich mit neun Punkten zur zweiten technischen Auszeit mit 16:7. Am Ende ließ man nichts mehr anbrennen und entschied den zweiten Satz mit 25:20 für sich. Die mannschaftliche Geschlossenheit zeigt nicht zuletzt die ausgeglichene Punkteverteilung – Steffen Drößler 17 Punkte, Jan-Philipp Marks 14 Punkte und Oskar Klingner 13 Punkte. Im letzten Satz wurde es dann noch einmal spannend. Die Leverkusener wollten sich nicht kampflos geschlagen geben und konnten einen 3 Punkte Vorsprung bis zur zweiten technischen Auszeit herausspielen. Der VC Olympia war jedoch die bessere Mannschaft an diesem Abend und rang die Leverkusener auch im letzten Satz mit 25:22 nieder.
So bezwang man den Tabellenführer am Ende klar mit 3:0 Sätzen und musste in der Rückrunde nur zwei Spiele abgeben. Die Leistungskurve zeigte gegen Ende der Saison steil nach oben. Der Einstieg in die Bundesliga wird am Anfang schwer fallen, doch die starken Leistungen in der zweiten Saisonhälfte lassen aber berechtigte Hoffnungen zu, dass sich das junge Team auch in der Bundesliga einen Namen machen wird und für die eine oder andere Überraschung sorgen kann.
cd

Berlin/Potsdam 96,7 MHZ