Die deutsche U19-Nationalmannschaft hat bei der EM-Endrunde in Ankara/TUR nur hauchdünn den erhofften Auftaktsieg verpasst, aber den ersten Punktgewinn verbucht: Gegen Gruppenfavorit Serbien unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard 2:3 (25-19, 16-25, 21-25, 25-23, 9-15) und erhält aufgrund der Zählweise einen Punkt (Serbien zwei, bei einem 3:0 oder 3:1 erhält der Sieger drei Punkte).
Die deutsche U19-Nationalmannschaft hat bei der EM-Endrunde in Ankara/TUR nur hauchdünn den erhofften Auftaktsieg verpasst, aber den ersten Punktgewinn verbucht: Gegen Gruppenfavorit Serbien unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard 2:3 (25-19, 16-25, 21-25, 25-23, 9-15) und erhält aufgrund der Zählweise einen Punkt (Serbien zwei, bei einem 3:0 oder 3:1 erhält der Sieger drei Punkte). In den beiden anderen Gruppenpartien siegte Griechenland überraschend 3:0 gegen Polen, Bulgarien bezwang Gastgeber Türkei 3:2. Am 17. April (14.00 Uhr) trifft die DVV-Auswahl auf Griechenland.

Stewart Bernard war nicht ganz zufrieden mit seiner Mannschaft: „Zumindest haben wir einen Punkt gewonnen. Der kann noch wichtig sein. Zufrieden können wir trotzdem nicht sein. Wir hatten die Chance, direkt mit einem Sieg in das Turnier zu starten. Doch dafür waren die Nerven der Spieler einfach nicht stark genug. Jetzt gilt es, Punkt für Punkt zu spielen und sich von Spiel zu Spiel zu steigern.“
Die deutsche Mannschaft, die mit Ole Schwerin (Zuspiel), Tim Dobbert (Diagonal), Florian Hecht und Friedrich Nagel (Mitte), Ruben Schott und Philip Trenkler (Annahme) und Dennis Hefter als Libero beginnt, erwischte einen Start nach Maß: Der Vize-Europameister von 2009 fand überhaupt nicht in die Partie und musste nach einer Aufschlagserie des deutschen Kapitäns Schott den Auftaktsatz abgeben.
Die Satzführung wirkte sich jedoch nicht positiv auf das deutsche Spiel gegen die wesentlich größeren Serben aus: Der deutsche Annahmeriegel wackelte bedenklich, die Folge war ein unpräziser Spielaufbau. Bernard wechselte Martin Krüger im Zuspiel ein, zudem Yannik Harms und Tarek Auel auf den Außenpositionen. Doch auch die Wechsel änderten nichts am veränderten Spielverlauf, die Serben waren nun richtig „drin“ in der Partie und auch Satz drei – Team Deutschland startete mit der Anfangsformation, ehe erneut fünf Spielerwechsel folgten – brachte keine Wende. Doch die deutsche Mannschaft gab sich nicht geschlagen, kämpfte im vierten Satz um jeden Ball und ließ sich nicht abschütteln. Die deutsche Sieben wurde mit dem verdienten Satzausgleich belohnt – ein Punkt war sicher. Dass es nicht mehr wurde, lag an der Angriffswucht des Gegners. Bis zum 8:8 konnte das deutsche Team mithalten, dann setzte sich der Favorit durch.
Serbiens Trainer Uros Kovacevic zeigte sich erleichtert: “Es war ein schwieriges Spiel, aber in den entscheidenden Momenten haben wir unseren besten Volleyball gespielt. Ich bin mir sicher, dass wir in Ankara ein starkes Team haben.“
Text: DVV

Berlin/Potsdam 96,7 MHZ