U19-EM (m): Ohne Sieg nach Hause

U19m Ohne jegliches Erfolgserlebnis endete für die deutsche U19-Nationalmannschaft die EM-Endrunde in Ankara/TUR: Im letzten Gruppenspiel setzte es gegen Polen ein 1:3 (25-21, 22-25, 25-27, 16-25), es war im fünften Spiel die fünfte Niederlage.

Ohne jegliches Erfolgserlebnis endete für die deutsche U19-Nationalmannschaft die EM-Endrunde in Ankara/TUR: Im letzten Gruppenspiel setzte es gegen Polen ein 1:3 (25-21, 22-25, 25-27, 16-25), es war im fünften Spiel die fünfte Niederlage.

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Deutschland beendet die EM auf Rang elf und reist bereits am 22. April in die Heimat. Kapitän Ruben Schott meinte zum Abschneiden: „Ich denke ich spreche im Namen der Mannschaft, wenn ich sage, dass wir alle sehr enttäuscht sind. Wir hatten uns sicherlich etwas mehr ausgerechnet.“ Im Halbfinale treffen Russland-Serbien und Bulgarien-Frankreich aufeinander.

In der Partie gegen Polen ging es darum, welches Team Gruppenplatz fünf belegt. Die deutsche Mannschaft in der Startformation Ole Schwerin, Tim Dobbert, Florian Hecht, Friedrich Nagel, Yannick Harms, Philip Trenkler und Dennis Hefter kam gut in das Match, das bis zum 18:18 im ersten Satz ausgeglichen verlief. Ein kurzer Zwischenspurt der DVV-Auswahl zum 22:19 brachte die Vorentscheidung. Dann der Rückschlag, mit 0:4 misslingt der Start in den zweiten Satz völlig. Bis auf 21:22 kämpft sich die deutsche Mannschaft, inzwischen mit Ruben Schott für Trenkler, heran, dann punkten aber fast nur noch die Polen und gleichen aus.
Der dritte Satz ähnelt dem zweiten: Deutschland hinkt hinterher, kann aber am Ende (24:24) ausgleichen. Ein leichter Fehler sowie ein Angriff in den Block beenden Satz drei und somit auch das Spiel, denn im vierten Satz geht bei den Spielern von Stewart Bernard gar nichts mehr. Mit hängenden Köpfen verließen die Spieler das Feld und die EM.

Bundestrainer Stewart Bernard sagte in einem ersten Fazit: „Schade, dass wir nicht das Niveau, das wir auf der Qualifikation gespielt haben, hier zeigen konnten. Leider sind die Defizite der Mannschaft in jedem Spiel offenbart worden. Die größten Unterschiede zu den vorderen Mannschaften sind sicherlich im Bereich Angriff – Variationsmöglichkeiten und Lösungsmöglichkeiten - und im Bereich Athletik zu finden.“

Kapitän Ruben Schott meinte: „Das Turnier hat gezeigt, wo unsere Defizite sind und woran wir im täglichen Training arbeiten müssen. Ich denke, ich spreche im Namen der Mannschaft wenn ich sage, dass wir alle sehr enttäuscht sind. Wir hatten uns sicherlich etwas mehr ausgerechnet. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Beim 8-Nationenturnier im Sommer haben wir eine neue Chance, uns besser zu präsentieren.“

Die EM zeigte trotz aller Defizite aber auch, dass die deutsche Mannschaft durchaus mit den besten Nachwuchsteams mithalten kann. So scheiterte man gegen die beiden Halbfinalisten Serbien und Bulgarien erst im fünften Satz. Entscheidend dabei: Mangelndes Durchsetzungsvermögen im Angriff, die Konstanz sowie sicherlich auch ein wenig stabiles Nervenkostüm.

Text: DVV

 

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