U20 (w): 3:1-Sieg gegen Belgien in Berlin

U20w Das erste von zwei Länderspielen gegen Belgien hat die deutsche U20-Nationalmannschaft mit 3:1 (25:19, 17:25, 25:13, 25:20) gewonnen. In der Sporthalle Hämmerlingstraße in Berlin Köpenick zeigten die DVV-Mädels eine ansprechende Leistung.

Das erste von zwei Länderspielen gegen Belgien hat die deutsche U20-Nationalmannschaft mit 3:1 (25:19, 17:25, 25:13, 25:20) gewonnen. In der Sporthalle Hämmerlingstraße in Berlin Köpenick zeigten die DVV-Mädels eine ansprechende Leistung.

U20w

Seit zwei Wochen bereitet sich die U20-Nationalmannschaft intensiv auf die Qualifikation zur Juniorinnen-Weltmeisterschaft vom 18.-22. Mai in Moskau vor. Bundestrainer Han Abbing hat zusammen mit seinem Trainerteam ein hartes Programm entwickelt. Abschluss der intensiven Einheiten bilden zwei Länderspiele in Berlin (Köpenick) und Eisenhüttenstadt gegen Belgien. Das erste konnten sie in der Heimspielhalle vom Köpenicker SC vor über 200 Zuschauern mit 3:1 gewinnen. „Natürlich haben wir in den letzten Wochen viel Wert auf unsere Fitness gelegt, jetzt brauchen wir die Länderspiele um unsere Feinabstimmung auf dem Feld zu finden. Besonders für unsere Zuspielerin Tanja Joachim sind diese Spiele sehr wichtig, da sie ja diese Saison nicht im Bundesligaprojekt beim VC Olympia mitgespielt hat. Mit Belgien haben wir einen hervorragenden Gegner gefunden, denn dieser Jahrgang wurde vor zwei Jahren Jugend-Europameister und WM-Dritter.“
Die angesprochene Tanja Joachim legte gleich zu Beginn mit zwei Assen zur 2:0-Führung sensationell los. Der Trainer der Belgierinnen Julien van de Vyver musste gleich eine Auszeit nehmen. Die deutsche Startformation, mit Ausnahme von Joachim alle Spielerinnen vom VC Olympia Berlin, fand gut in die Begegnung hinein. Im Einzelnen waren das: Julia Hero und Ana Capote im Mittelblock, Ann-Christin Quade und Katharina Schwabe im Außenangriff, Kapitänin Anika Boin auf Diagonal und Lena Gschwendtner als Libera. Nur aufgrund kurzer Unkonzentriertheit kam Belgien noch einmal auf 14:13 heran, aber die stark spielende Anika Boin versenkte den Ball zum 25:19. Zu Beginn des zweiten Satzes dachten die Zuschauer in der Hämmerlingstraße, dass es so weiter gehen würde, aber die starken Belgierinnen zeigten warum sie vor zwei Jahren Jugend-Europameister wurden. Bundestrainer Han Abbing wechselte zwar Celin Stöhr und Hannah Klemm, im Zuspiel für Tanja Joachim, ein und nahm seine Auszeiten sehr früh, den Satzausgleich konnte er aber nicht verhindern, zu überlegen spielte Belgien (17:25). Der dritte Durchgang ähnelte dem Ersten. Die DVV-Mädels setzen sich ab, und eine Aufschlagserie von Celin Stöhr, fünf Punkte in Folge, brachte die Entscheidung. Am Ende gewann Deutschland den Satz durch einen Leger von Ann-Christin Quade mit 25:13. Hin und her ging es im Folgedurchgang, die Führung wechselte regelmäßig, mehreren Fehlern in der Annahme führte Belgien bei der zweiten technischen Auszeit 15:16, doch in diesem Satz war es Tanja Joachim vorbehalten die Zeichen auf Satzgewinn zu stellen (20:16). Den dritten Matchball verwertete dann Anika Boin zum 25:20. „Insgesamt können wir auf die heutige Leistung aufbauen. Es gibt natürlich in der Feinabstimmung noch einiges zu verbessern, aber nachdem sich die anfängliche Nervosität gelegt hat, haben wir uns gut präsentiert. Es war ja für alle ein besonderes Spiel, da wir seit langem wieder gegen gleichaltrige Konkurrenz gespielt haben. In den letzten zwei Jahren haben wir aber gegen Belgien sehr viel aufgeholt und sie jetzt schon fast überholt. Mal abwarten wie das Spiel morgen in Eisenhüttenstadt verläuft.“ gab Han Abbing nach dem Spiel zu Protokoll.   

 

 

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