U20 (w): Zwei Siege gegen Belgien

U20w Zwei Spiele, zwei Siege – die weibliche U20-Nationalmannschaft scheint gut vorbereitet in die WM-Qualifikation nach Moskau/RUS (18. bis 22. Mai) zu gehen: Gegen den U18-Europameister Belgien gewann die Mannschaft von Bundestrainer Han Abbing in Köpenick 3:1 (25:19, 17:25, 25:13, 25:20), tagsdarauf in Eisenhüttenstadt gar mit 3:0 (27-25, 25-19, 25-19).

Zwei Spiele, zwei Siege – die weibliche U20-Nationalmannschaft scheint gut vorbereitet in die WM-Qualifikation nach Moskau/RUS (18. bis 22. Mai) zu gehen: Gegen den U18-Europameister Belgien gewann die Mannschaft von Bundestrainer Han Abbing in Köpenick 3:1 (25:19, 17:25, 25:13, 25:20), tagsdarauf in Eisenhüttenstadt gar mit 3:0 (27-25, 25-19, 25-19). Bei der WM-Qualifikation geht es gegen Russland, Finnland, Israel und Dänemark – der Turniersieger löst das Ticket für die WM-Endrunde in Peru (22. bis 31. Juli).

„Natürlich haben wir in den letzten Wochen viel Wert auf unsere Fitness gelegt, jetzt brauchen wir die Länderspiele um unsere Feinabstimmung auf dem Feld zu finden. Besonders für unsere Zuspielerin Tanja Joachim sind diese Spiele sehr wichtig, da sie ja diese Saison nicht im Bundesligaprojekt beim VC Olympia Berlin mitgespielt hat. Mit Belgien haben wir einen hervorragenden Gegner gefunden, denn dieser Jahrgang wurde vor zwei Jahren Jugend-Europameister und WM-Dritter“, meinte Abbing im Vorfeld.

Und das deutsche Team zeigte sowohl in Köpenick als auch in Eisenhüttenstadt, dass es nach der anstrengenden Vorbereitung „heiß“ auf Volleyball ist: Das Zusammenspiel mit Joachim klappte, die mit zwei Aufschlag-Assen perfekt in das Spiel startete. Nachdem Satz eins an Deutschland und zwei an Belgien recht deutlich gingen, drehte die DVV-Auswahl ab dem dritten Satz mächtig auf, profitierte auch von einigen Annahmefehlern der Gäste und siegte souverän. Punktbeste Spielerin war Anika Boin, die neben Tanja Joachim, Julia Hero, Ana Capote, Ann-Christin Quade, Katharina Schwabe und Lena Gschwendtner in der Stammformation stand.

In Eisenhüttenstadt schenkte Abbing anderen Spielerinnen das Vertrauen, und auch diese enttäuschten ihren „Chef“ nicht: Vor allem die erst 16-jährige Jennifer Geerties, bei der U18-EM unlängst zur punktbesten Spielerin gekürt, war als punktbeste Spielerin ein großer Lichtblick. Auch ein Sechspunkte-Rückstand im ersten Durchgang bedeutete nicht die Vorentscheidung, Team Deutschland kämpfte sich heran und sicherte sich noch den knappen ersten Satz vor 650 Zuschauern. Abbing freute sich über die gezeigten Leistungen und sagte: „Insgesamt können wir auf die gezeigten Leistungen aufbauen. Es gibt natürlich in der Feinabstimmung noch einiges zu verbessern, aber nachdem sich die anfängliche Nervosität gelegt hat, haben wir uns gut präsentiert. Es war ja für alle besondere Spiele, da wir seit langem wieder gegen gleichaltrige Konkurrenz gespielt haben. In den letzten zwei Jahren haben wir aber gegen Belgien sehr viel aufgeholt und sie jetzt schon fast überholt.“

Der deutsche Kader
Zuspiel: Tanja Joachim (Schweriner SC/1. VC Parchim), Hannah Klemm (VC Olympia Berlin/Rotation Prenzlauer Berg)
Außenangriff: Katharina Schwabe (VC Olympia Berlin/Dresdner SC), Ann-Christin Quade (VC Olympia Berlin/SV Lohhof), Tanja Großer (VC Olympia Berlin/Rotation Prenzlauer Berg), Jennifer Geerties (VC Olympia Berlin/SC Union Emlichheim)
Mittelblock: Julia Hero (VC Olympia Berlin/TV Lebach), Ana Capote (VC Olympia Berlin), Celin Stöhr (VC Olympia Berlin/Allianz Volley Stuttgart), Bianca Meyerink (VC Olympia Berlin/SC Union Emlichheim)
Diagonal: Anika Boin (VC Olympia Berlin/Dresdner SC)
Libero: Lena Gschwendtner (VC Olympia Berlin/Allianz Volley Stuttgart)

 Text: DVV

 

 

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