Am kommenden Wochenende spielt die männliche U21-Nationalmannschaft in Spergau die Qualifikation zur Junioren-Weltmeisterschaft. Vom 20. bis 22. Mai 2011 trifft die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernhard in der Jahrhunderthalle auf Estland, Griechenland und Italien. Im „Interview der Woche“ spricht der Kapitän der U21-Auswahl, Björn Höhne, über die Vorbereitung und die Ziele für das Wochenende.
Am kommenden Wochenende spielt die männliche U21-Nationalmannschaft in Spergau die Qualifikation zur Junioren-Weltmeisterschaft. Vom 20. bis 22. Mai 2011 trifft die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernhard in der Jahrhunderthalle auf Estland, Griechenland und Italien. Im „Interview der Woche“ spricht der Kapitän der U21-Auswahl, Björn Höhne, über die Vorbereitung und die Ziele für das Wochenende.
Am Freitag (20. Mai 2011) steht das erste Spiel bei der WM-Qualifikation gegen Estland an. Wie ist die Vorbereitung bis heute gelaufen?
Höhne: „Wir haben nach der Bundesliga-Saison ein paar Tage frei gehabt. Dann ging es mit einem Lehrgang Anfang April in Berlin los. Seitdem haben wir sehr hart trainiert. Wir haben viel Neues gelernt und jeder Einzelne hat sich weiterentwickelt.“
Wie bewerten Sie die Länderspiele gegen die Slowakei und Belgien?
Höhne: „Die Länderspiele in der Slowakei waren gut, um wieder in den Spielrhythmus zu kommen, schließlich haben wir über einen Monat trainiert. Die Leistungen waren dafür in Ordnung. Gegen Belgien haben wir nicht richtig in die Partien hineingefunden. Zwar haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert, aber am Ende hat es nicht zu einem Sieg gereicht. Wenn wir in solchen Spielen unseren Siegeswillen auf dem Spielfeld zeigen, dann können wir sie auch gewinnen.“
Fast die komplette Mannschaft hat in der Saison 2010/11 in der 1. Bundesliga beim VC Olympia Berlin gespielt. Wovon haben die Spieler in dieser Zeit am meisten profitiert?
Höhne: „Es ist natürlich ein sehr großes Privileg mit der Junioren-Nationalmannschaft in der 1. Bundesliga zu spielen! Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die das möglich gemacht haben. Der größte Vorteil ist die Wettkampfhärte, die wir uns dadurch erarbeiten konnten. Dieses hohe Niveau aufgrund der starken Gegner hat uns enorm vorangebracht. Natürlich sind wir gut eingespielt, jeder weiß, was sein Nebenspieler macht und kennt sowohl Stärken als auch Schwächen.“
Sie sind unter Stewart Bernhard Kapitän geworden. Hat sich dadurch für Sie etwas verändert?
Höhne: „Auf dem Spielfeld eigentlich nicht. Bedingt durch meine Position, Außenannahme, muss ich auf dem Spielfeld schon immer viel Verantwortung übernehmen. Die Änderungen sind eher neben dem Spielfeld, da ich als Kapitän jetzt mehr Verpflichtungen habe.“
Wie ist die Stimmung derzeit im Team?
Höhne: „Nach den Niederlagen gegen Belgien etwas gedrückt. Wir haben deutlich unsere Schwächen aufgezeigt bekommen. Unser Trainerteam leistet aber hier in Spergau gute Arbeit, so dass wir diese Spiele mittlerweile als eine Chance sehen und uns verbessern werden. Die Stimmung wird, je näher die Qualifikation rückt, angespannter. Uuntereinander verstehen wir uns alle gut.“
Wie schätzen Sie ihre Chancen ein, zur WM nach Brasilien zu fahren?
Höhne: „Wenn wir unser Level abrufen, können wir es schaffen. Von Freitag an zählt jeder Satz, wir müssen uns voll konzentrieren. Wir freuen uns auf den Heimvorteil hier in Spergau und hoffen, bei allen Spielen auf eine tolle Unterstützung. Am Ende wird Italien wahrscheinlich der stärkste Konkurrent sein, die haben wir aber bei der Junioren-Europameisterschaft im letzten Jahr 3:2 geschlagen.

Berlin/Potsdam 96,7 MHZ