
Wieder fehlte dem VC Olympia das Quentchen Glück: Berlin unterliegt zuhause dem Wiesbadener VC mit 0:3. Trotz des deutlichen Spielausgangs hielten sich die Berlinerinnen gegen einen erstarkenden Gegner tapfer, vergaben nur knapp die Chance auf den ersten Satzerfolg.
Ausgeglichen begann die Begegnung zwischen dem VC Olympia und dem VC Wiesbaden. Beide Teams agierten in der mit gut 70 Zuschauern gefüllten Halle am Anton-Saefkow-Platz auf Augenhöhe. Den leichten Rückstand zur ersten technischen Auszeit (6:8) konnten anschließend die Spielerinnen um Trainer Han Abbing zu einer 16:11 Führung wandeln. Vor Allem durch solide Annahmearbeit sowie Durchsetzungskraft am Netz glänzte das Berliner Spiel. Doch Wiesbaden schenkte nicht ab. Immer wieder konnte eindrucksvoll jeder Vorsprung des Zurich Teams eingeholt werden. Schließlich vergaben die Gastgeberin die Chance zum Satzsieg beim 24:23. Wiesbaden machte es besser und erzwang in einem packenden Finish den ersten Satz mit 25:27.
Satz zwei verlief anfangs ähnlich. Keines der beiden Teams agierte dominant. Doch sichtbar wuchs beim Gegner der engagierten Berlinerin das Bewusstsein, mit konsequentem Volleyball das Spiel deutlicher zu gestalten. So geschehen, setzte sich Wiesbaden Schritt für Schritt ab. Druckvolle Aufschläge und konsequente Blockarbeit ließ den Gastgeberinnen wenig Möglichkeit, Fahrt aufzunehmen. Den ersten Satzball bei 17:24 konnten die Hauptstädter abwehren. Wiesbaden benötigte noch zwei Anläufe, bevor auch dieser Satz auf das hessische Konto verbucht werden konnte.
Doch dieser starke Einsatz kostete Kraft. Infolge war der dritte Satz schließlich eine deutliche Angelegenheit. Wiesbaden agierte aggressiv und konsequent. Nach 21 Minuten hieß es 14:25 und somit 3:0 für die Gäste. Zwar konnten die jungen Athletinnen ihre Enttäuschung kaum verbergen, doch Abbing ermuntert: „Wir haben 40 Minuten sehr guten Volleyball gespielt. Den möglichen Satz hätten wir uns holen müssen. Doch ich sehe die positive Entwicklung der Mannschaft als Erfolg.“

Berlin/Potsdam 96,7 MHZ